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Auswahl >>   Aktuelles Programm  •  Johann-Walter-Kantorei  •  Instrumente der Kirchen


Aktuelles Programm

Sonntag 29. Juli, 17:00 Uhr, Schlosskirche Torgau 
MDR-Musiksommer – Harfenklang 
Agnès Clément – Harfe

Torgauer Orgelsommer 2018
19.30 Uhr Kirchenführung

Freitag, 17. August, 20 Uhr, Stadtkirche St. Marien
Orgelkonzert
Daniel Beilschmidt, Leipzig

Freitag, 24. August, 20 Uhr, Stadtkirche St. Marien
Orgelkonzert
Oliver Stechbart, Mühlhausen

Freitag, 31. August, 20 Uhr – Stadtkirche St. Marien
Orgelkonzert
Michael Vogelsänger, Soest

Freitag, 7. September, Stadtkirche St. Marien
Orgelkonzert
Ekkehard Saretz, Torgau

Sonnabend, 15. September, 15 Uhr, Schlosskirche
Verleihung der Johann-Walter-Plakette durch den Sächsischen Musikrat

Sonnabend, 29. September, 17 Uhr, Stadtkirche St. Marien
Johann Sebastian Bach – 14 Choräle
14 große Choralbearbeitungen durchs Kirchenjahr Dr. Gerhard Begrich, Texte
Ekkehard Saretz, Orgel

14 – das ist die Zahl Johann Sebastian Bachs nach einer einfachen Zahlensymbolik: B = 2, A = 1, C = 3 und H = 8; zusammen 14. Der Katholik Max Reger äußerte einmal, die Protestanten wüssten gar nicht, was sie für einen Schatz an den Chorälen hätten. Bach hat es gewusst und eine Vielzahl an Chorälen und Choralbearbeitungen komponiert und in verschiedenen Sammlungen zusammen gefasst. Die größte Sammlung dieser Art ist der „Dritte Theil der Clavier-Übung“, eingerahmt je von Präludium und Fuge Es-Dur. Dabei zeigt er einerseits sei- ne große Kunst des Komponierens: der cantus firmus – die Melodie – erscheint einmal im Bass, dann in der Tenorlage, als Kanon im Quintabstand oder in der Oberstimme bis zur Unkenntlichkeit verziert. Zum anderen deutet er aber auch den Inhalt durch Symbolik oder Tonmalerei aus. Im Konzert erklingen 14 der großen Choralbearbeitungen, die durch das Kirchenjahr und durch die liturgischen Teile des Gottesdienstes führen. Begleitende und erhellende Texte steuert Dr. Gerhard Begrich bei.

Sonntag, 7. Oktober, 17 Uhr, Stadtkirche St. Marien
Duruflé- und Mozart-Requiem

Das „Requiem“ zweimal in einem Konzert?
Das ist ungewöhnlich und auch die Kombination ist wohl einmalig. Das einzige, was beide verbindet, ist erstens die Tatsache, dass es je die letzte Komposition Mozarts und Duruflés ist und zweitens der Text des Requiems, den aber beide schon wieder unterschiedlich gewichten und auswählen. Mozart, überarbeitet, müde und bei schlimmer Gesundheit, stirbt über seiner Komposition. Sein Freund Süßmayr vollendet das Werk. Duruflé komponiert aus Zeitmangel als Professor für Harmonielehre am Conservatoire in Paris und gefragter Kon- zertorganist in ganz Europa und Amerika die letzten Jahrzehnte gar nicht mehr. So stehen sich hier KV 626 und op. 9 gegenüber. Und natürlich treffen zwei vollkommen unter- schiedliche musikalische Stile aufeinander: hier Mozarts Werk, das durch enge motivische und strukturelle Beziehungen geprägt ist und da ein strenger Stil, von der Gregorianik geprägt und mit wundervollen impressionistischen Elementen durchsetzt. Duruflé verzichtet auf die „Sequenz“ – „Dies irae“ bis „Lacrymosa“ – fügt aber das wunderbare „Pie Jesu“ ein, nimmt das „Dies irae“ im „Libera me“ auf und endet mit dem sphärischen „In Paradisum“ – zum Paradies mögen Engel dich geleiten... Ein großartiges Konzert, das den Abschluss des Festwochenendes „Luthers Kirchweih“ bildet.

>> Konzertplan 2018 (PDF-Dokument)


Johann-Walter-Kantorei

Chorprobe der Johann-Walter-Kantorei: montags, 19:30 Uhr Saal Wintergrüne 2. - - Die erste Chorprobe der Johann-Walter-Kantorei findet wieder am 20.08.2018, wie gewohnt montags, 19:30 Uhr im Saal in der Wintergrüne 2 statt.

Mit der Auflösung der kursächsischen Hofkapelle nach dem Tode Friedrichs des Weisen 1525 in Torgau gründete dessen ehemaliger Leiter Johann Walter, Freund und musikalischer Berater Martin Luthers, die erste Schul- und stadtbürgerliche Kantorei.

kantorei-tgDamit wurde die Torgauer Kantorei zum Ur- und Vorbild des lutherischen Kantoreiwesens, das über Jahrhunderte Trägerin eines blühenden kirchenmusikalischen Lebens bleiben sollte. Die Zusammenführung von Schulchor und ehrenamtlichen Sängern der Stadt, den sogenannten „Adiuvanten“ zur Stadtkantorei ermöglichte weiterhin die Pflege der mehrstimmigen Vokalmusik.

Ab 1771 übernahm nach Auflösung der Kantoreigesellschaft der Schulchor allein die Aufgabe der musikalischen Ausgestaltung der Gottesdienste unter Leitung des Musiklehrers, der gleichzeitig Kantor an der Stadtkirche war. Mit der konsequenten Trennung von Staat und Kirche stellte die Kirchengemeinde Torgau 1950 einen eigenen Kantor ein. Der Schulchor sang weiterhin jeden Sonntag unter Leitung des Kantors als Johann-Walter-Knabenchor. Dieser wurde 1959 aufgelöst.

Seitdem hat die inzwischen 55 Sängerinnen und Sänger starke Johann-Walter-Kantorei Torgau die Aufgabe der Gottesdienstmusik, sowie die Aufführung von a-capella-Chorwerken, der mehrchörigen Motetten und Konzerte von Michael Praetorius und Heinrich Schütz und der oratorischen Werke des Barock bis zur Moderne übernommen. KMD Ekkehard Saretz

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Instrumente der Kirchen

Cembalo  >> Hörbeispiel

cembalo-tgDas Cembalo wurde nach einem italienischen Vorbild des Giovanni Baptista Giusti aus dem Jahre 1685 von dem renommierten niederländischen Cembalobauer Jan Kalsbeek aus Zutphten erbaut.

Die zwei 8' Register eignen sich mit ihrem prächtigen Diskant und sonoren Bass, dem trockenen, aber doch flexiblen Ton ausgezeichet für Solokonzerte und gleichermaßen für das begleitende Generalbassspiel.
Das Instrument wurde von der Restaurierungswerkstatt Noll-Minor mit einer individuellen Farbfassung versehen, die die farblichen Vorbilder des späteren Standortes des Instrumentes, der Torgauer Schlosskirche, aufnimmt.

Das Cembalo erklang in zahlreichen Konzerten des umfangreichen Musikprogramms der 2. Sächsischen Landesausstellung 2004. Seine Anschaffung wurde Dank der finanziellen Unterstützung des Kulturraum Leipzig möglich.

Kleine Orgel (Schlosskirche)

kleine-orgel-tgDisposition der Kleinen Orgel (Positiv)

Principalis 4’
Siff Flauto 1’
Quinta 1 1/3’
Octava 2’
Flauto minor 4’
Flauto traverso 8’
Flauto major 8’

Manual:CD-c’’’
Pedal: CD-c’ (angehängt)

Schuster-Orgel (Stadtkirche)  >> Hörbeispiel

Disposition d. Schuster-Orgel (1984) in der Stadtkirche St. Marienorgel marien

Hauptwerk (Manual I) Oberwerk (Manual II) Brustwerk (Manual III) Pedal
Pommer 16' Spitzprinzipal 8' Gedackt 8' Prinzipal 16'
Prinzipal 8' Rohrgedackt 8' Rohrflöte 4' Subbaß 16'
Koppelflöte 8' Oktave 4' Sesquialter 2f. 2/3' Großquinte 10 2/3'
Oktave 4' Spillflöte 4' Prinzipal 2' Oktova 8'
Spitzflöte 4' Oktave 2' Oktave 1' Gedacktbaß 8'
Nasat 2 2/3' Quinte 1 1/3' Cymble 2f. 1 1/3' Oktave 4'
Gemshorn 2' Terz 1 3/5' Singend Regal 8' Pommer 4'
Mixtur 5f. 2' Scharf 4f. 1' Chamade 8' Mixtur 6f. 2 2/3'
Scharfcymbel 3f. 1/2' Hautbois 8' Tremulant Posaune 16'
Trompete 8' Clarion 4'   Trompete 8'
Chamade 8' Tremulant   Clarin 4'
      Chamade 8'

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schleifladen, mechanische Register- und Tastentraktur, Koppeln OW-HW, BW-HW, HW-P, OW-P

Manualumfang C - g’’’
Pedalumfang C - f’

Orgelbau: Orgelbaumeister Siegfried Schuster (†), Zittau

Intonation: KMD Manfred Ramsenthaler, Görlitz

Orgel Schlosskirche

Disposition der Orgel in der Schlosskirche Torgau

Pedal, C,D,E – d’, 25 Noten Hauptwerk – Manual II, C,D,E - e''', 51 Noten Rückpositiv – Manual I, C,D,E - e''', 51 Noten Brustwerk - Manual III, C,D,E - e''', 51 Noten
1. Gedacter Unterbaß 16' 11. Grobgedact 16' 21. Gedacktes 8' 31. Singend Regal 8'
2. Fagott 16', Wechselschleife zu 12. 12. Fagott 16', Wechselschleife zu 2. 22. Prinzipal 4' 32 Holfloiten 4'
3. Trommeten 8', Wechselschleife zu 13. 13. Trommeten 8', Wechselschleife zu 3. 23. Sedecima 2'  
4. Nachthorn 4' Wechselschleife zu 14. 14. Nachthorn 4', Wechselschleife zu 4. 24. Zimbeln 1', 3-fach  
5. Octavbaß 8' Siffloit 1' Vorabzug aus 14. 25. Krumbhörner 8'  
6. Singend Cornett 2' 15. Quintadeena 8' 26. Rohrfloit 4'  
7. Pedalkoppel II - P 16. Onda maris 8', schwebend zu 17. 27. Nassat 3'  
  17. Prinzipal 8' 28. Terz 1 3/5'  
  18. Octave 4'    
  19. Mixtur 2', 4-fach    
  Superoctava 2', Vorabzug aus 19.    

 

orgel schlossKoppel: I – II, als Schiebekoppel •  II – P, als Ventilkoppel

Tremulant zu I und III, als schwingende Klappe im Kanal

Zimbelstern

Orgelbau: Peter Vier, 77948 Friesenheim - Oberweiher, Germany (1994)

Stimmung: mitteltönig

 

Die Truhenorgel  >> Hörbeispieltruhenorgel-tg


gebaut 2010 von Johann-Gottfried Schmidt, Rostock
4 Register
Gedackt 8'
Flöte 4'
Nasat 2/ 2/3' (Diskant)
Flöte 2'

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