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Auswahl >>   Aktuelles Programm  •  Johann-Walter-Kantorei  •  Instrumente der Kirchen


Aktuelles Programm

Jahresprogramm [Stand: 16-07-20] >> Kirchenmusik 2020

Torgauer Orgelsommer 2020 - Stadtkirche St. Marien (19.00 Uhr Kirchenführung)

Freitag, 04. September
19.30 Uhr, Orgelkonzert, Matthias Dreißig, Erfurt

Sonntag, 06. September
14.00 Uhr, Schlosskirche, Verleihung der Johann-Walter-Plakette durch den Sächsischen Musikrat

Freitag, 11. September
18.00 Uhr, Orgelvesper, N.N.

Samstag, 12. September
12.00 Uhr, Orgelmatinee, N.N.
17.00 Uhr, Orgelvesper, N.N.

Sonntag, 13. September
17.00 Uhr, Schlosskirche, Kammerkonzert zum Tag des offenen Denkmals
Denkmal Beethoven
Leipziger Cembaloduo
Michaela Hasselt, Cembalo
Hildegard Saretz, Hammerflügel

Nachfolge im Kantorenamt

Christiane BräutigamDer 26. Nachfolger Johann Walters wird eine Frau! Die Findungsgruppe des Kirchenkreises schlägt dem Kreiskirchenrat Frau Christiane Bräutigam aus Leipzig zur Wiederbesetzung der Torgauer Kirchenmusikerstelle vor. Der Kreiskirchenrat wird in seiner Sitzung am 6. Oktober abschließend darüber beraten. Auf Grund von einzuhaltenden Kündigungsfristen ist mit einem Dienstantritt vor Jahresbeginn 2021 leider nicht zu rechnen. Frau Bräutigam wird aber die Chorproben der Johann-Walter-Kantorei schon ab November übernehmen, um Leerlauf zu vermeiden. Für die Begleitung der Gottesdienste hoffen wir auf Unterstützung durch ehrenamtliche Organisten.

Abschied und Neuanfang

abschiedNachdem wir am 5. Juli offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden sind und Ende Juli unser neues Domizil im ruhigen Süden Berlins nahe Potsdam bezogen haben, blicken wir mit großem Dank auf 39 1/2 Jahre Torgau zurück. Die Entscheidung, Torgau zu verlassen ist uns nicht leicht gefallen. Nun zieht es uns aber doch „zu unseren Wurzeln“ – Mutter, Geschwister, zwei der vier Kinder sowie vier Enkel – zurück. Danken möchten wir der Evangelischen Kirchengemeinde Torgau und allen Torgauern, die uns die fast vier Jahrzehnte begleitet haben, für die vielen Möglichkeiten, uns in beruflicher wie familiärer Weise entwickeln und entfalten zu können. Jeden Tag war unsere Freude groß, in den zwei wundervollen Kirchen mit unserer Musik in der großen Tradition der evangelischen Kirchenmusik seit Johann Walter dem Lobe Gottes zu dienen. Besonders danken möchten wir den Mitgliedern der Johann-Walter-Kantorei, die dieses Verständnis mit uns teilten und in vielen Oratorien und Chorkonzerten zum Ausdruck brachten. Dank auch unseren treuen Zuhörern, die immer ein Gespür dafür hatten, was wir mit unserer Musik zum Ausdruck bringen wollten. Danken möchten wir zudem allen Kindern und ihren Eltern für die Begleitung der Krippenspiele, Musicals und der Kinderchorfahrten. Mit Freude erinnern wir uns an die Begleitung des Orgelneubaus der Stadtkirche, die Leitung des Orgelneubaus der Schlosskirche, die musikalische Gestaltung der 2. Sächsischen Landesausstellung mit 80 Konzerten, den wunderbaren Konzertfahrten der Kantorei nach Irland, Finnland, Polen und immer wieder in die gastfreundliche Partnergemeinde Bergen op Zoom, den verschiedenen Symposien zur Johann-Walter-Forschung, der Tagung der internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft, den Landeskirchenmusiktagen der EKM, der Eröffnung des Johann-Walter-Museums im Spalatinhaus, unzählige Gottesdienste und die etwa 1000 Konzerte. Gedankt sei allen, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dies alles möglich zu machen. Unserer Nachfolgerin Frau Christiane Bräutigam, der ersten Kantorin seit Johann Walter, wünschen wir das Gottvertrauen, das uns die langen Jahre geleitet hat und Glück für die Fortführung der Arbeit. Hildegard und Ekkehard Saretz


Johann-Walter-Kantorei

Chorprobe der Johann-Walter-Kantorei: montags, 19:30 Uhr Saal Wintergrüne 2.

Mit der Auflösung der kursächsischen Hofkapelle nach dem Tode Friedrichs des Weisen 1525 in Torgau gründete dessen ehemaliger Leiter Johann Walter, Freund und musikalischer Berater Martin Luthers, die erste Schul- und stadtbürgerliche Kantorei.

kantorei-tgDamit wurde die Torgauer Kantorei zum Ur- und Vorbild des lutherischen Kantoreiwesens, das über Jahrhunderte Trägerin eines blühenden kirchenmusikalischen Lebens bleiben sollte. Die Zusammenführung von Schulchor und ehrenamtlichen Sängern der Stadt, den sogenannten „Adiuvanten“ zur Stadtkantorei ermöglichte weiterhin die Pflege der mehrstimmigen Vokalmusik.

Ab 1771 übernahm nach Auflösung der Kantoreigesellschaft der Schulchor allein die Aufgabe der musikalischen Ausgestaltung der Gottesdienste unter Leitung des Musiklehrers, der gleichzeitig Kantor an der Stadtkirche war. Mit der konsequenten Trennung von Staat und Kirche stellte die Kirchengemeinde Torgau 1950 einen eigenen Kantor ein. Der Schulchor sang weiterhin jeden Sonntag unter Leitung des Kantors als Johann-Walter-Knabenchor. Dieser wurde 1959 aufgelöst.

Seitdem hat die inzwischen 55 Sängerinnen und Sänger starke Johann-Walter-Kantorei Torgau die Aufgabe der Gottesdienstmusik, sowie die Aufführung von a-capella-Chorwerken, der mehrchörigen Motetten und Konzerte von Michael Praetorius und Heinrich Schütz und der oratorischen Werke des Barock bis zur Moderne übernommen. KMD Ekkehard Saretz

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Instrumente der Kirchen

Cembalo  >> Hörbeispiel

cembalo-tgDas Cembalo wurde nach einem italienischen Vorbild des Giovanni Baptista Giusti aus dem Jahre 1685 von dem renommierten niederländischen Cembalobauer Jan Kalsbeek aus Zutphten erbaut.

Die zwei 8' Register eignen sich mit ihrem prächtigen Diskant und sonoren Bass, dem trockenen, aber doch flexiblen Ton ausgezeichet für Solokonzerte und gleichermaßen für das begleitende Generalbassspiel.
Das Instrument wurde von der Restaurierungswerkstatt Noll-Minor mit einer individuellen Farbfassung versehen, die die farblichen Vorbilder des späteren Standortes des Instrumentes, der Torgauer Schlosskirche, aufnimmt.

Das Cembalo erklang in zahlreichen Konzerten des umfangreichen Musikprogramms der 2. Sächsischen Landesausstellung 2004. Seine Anschaffung wurde Dank der finanziellen Unterstützung des Kulturraum Leipzig möglich.

Kleine Orgel (Schlosskirche)

kleine-orgel-tgDisposition der Kleinen Orgel (Positiv)

Principalis 4’
Siff Flauto 1’
Quinta 1 1/3’
Octava 2’
Flauto minor 4’
Flauto traverso 8’
Flauto major 8’

Manual:CD-c’’’
Pedal: CD-c’ (angehängt)

Schuster-Orgel (Stadtkirche)  >> Hörbeispiel

Disposition d. Schuster-Orgel (1984) in der Stadtkirche St. Marienorgel marien

Hauptwerk (Manual I) Oberwerk (Manual II) Brustwerk (Manual III) Pedal
Pommer 16' Spitzprinzipal 8' Gedackt 8' Prinzipal 16'
Prinzipal 8' Rohrgedackt 8' Rohrflöte 4' Subbaß 16'
Koppelflöte 8' Oktave 4' Sesquialter 2f. 2/3' Großquinte 10 2/3'
Oktave 4' Spillflöte 4' Prinzipal 2' Oktova 8'
Spitzflöte 4' Oktave 2' Oktave 1' Gedacktbaß 8'
Nasat 2 2/3' Quinte 1 1/3' Cymble 2f. 1 1/3' Oktave 4'
Gemshorn 2' Terz 1 3/5' Singend Regal 8' Pommer 4'
Mixtur 5f. 2' Scharf 4f. 1' Chamade 8' Mixtur 6f. 2 2/3'
Scharfcymbel 3f. 1/2' Hautbois 8' Tremulant Posaune 16'
Trompete 8' Clarion 4'   Trompete 8'
Chamade 8' Tremulant   Clarin 4'
      Chamade 8'

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schleifladen, mechanische Register- und Tastentraktur, Koppeln OW-HW, BW-HW, HW-P, OW-P

Manualumfang C - g’’’
Pedalumfang C - f’

Orgelbau: Orgelbaumeister Siegfried Schuster (†), Zittau

Intonation: KMD Manfred Ramsenthaler, Görlitz

Orgel Schlosskirche >> Hörbeispiel [Ekkehard Saretz spielt von Dietrich Buxtehude (1637-1707) das Praeludium in C, BuxWV 138]

 

 

Disposition der Orgel in der Schlosskirche Torgau

Pedal, C,D,E – d’, 25 Noten Hauptwerk – Manual II, C,D,E - e''', 51 Noten Rückpositiv – Manual I, C,D,E - e''', 51 Noten Brustwerk - Manual III, C,D,E - e''', 51 Noten
1. Gedacter Unterbaß 16' 11. Grobgedact 16' 21. Gedacktes 8' 31. Singend Regal 8'
2. Fagott 16', Wechselschleife zu 12. 12. Fagott 16', Wechselschleife zu 2. 22. Prinzipal 4' 32 Holfloiten 4'
3. Trommeten 8', Wechselschleife zu 13. 13. Trommeten 8', Wechselschleife zu 3. 23. Sedecima 2'  
4. Nachthorn 4' Wechselschleife zu 14. 14. Nachthorn 4', Wechselschleife zu 4. 24. Zimbeln 1', 3-fach  
5. Octavbaß 8' Siffloit 1' Vorabzug aus 14. 25. Krumbhörner 8'  
6. Singend Cornett 2' 15. Quintadeena 8' 26. Rohrfloit 4'  
7. Pedalkoppel II - P 16. Onda maris 8', schwebend zu 17. 27. Nassat 3'  
  17. Prinzipal 8' 28. Terz 1 3/5'  
  18. Octave 4'    
  19. Mixtur 2', 4-fach    
  Superoctava 2', Vorabzug aus 19.    

 

orgel schlossKoppel: I – II, als Schiebekoppel •  II – P, als Ventilkoppel

Tremulant zu I und III, als schwingende Klappe im Kanal

Zimbelstern

Orgelbau: Peter Vier, 77948 Friesenheim - Oberweiher, Germany (1994)

Stimmung: mitteltönig

 

Die Truhenorgel  >> Hörbeispieltruhenorgel-tg


gebaut 2010 von Johann-Gottfried Schmidt, Rostock
4 Register
Gedackt 8'
Flöte 4'
Nasat 2/ 2/3' (Diskant)
Flöte 2'

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